sevenload 3.0 im Anmarsch

Unser Video- (und bald auch) Bildhoster befindet sich momentan im Umbruch. Monatelang wurde die Version 3.0 angekündigt - jetzt ist es wohl endlich soweit. Momentan sieht man auf der Website den folgenden Text:

sevenload 3.0 kommt!
sevenload ist für die gesamte Nacht nur im “Lese-Modus” verfügbar. Alle weiteren Infos findet ihr in unserem sevenload Blog!

Und was steht im Blog: Warum dauert das noch? :) Die Entwickler haben wohl das ganze Wochenende dran gesessen und machen nun erstmal Erholungsschlaf. Sei ihnen gegönnt. Im Laufe des Tages wird die neue Plattform dann wohl zur Verfügung stehen.

Hm, wenn so ein Web 2.0-Riese gerade umsattelt, betreiben wir doch einfach mal ein bisschen Ambush-Marketing: RNNR 3.0 - nur noch wenige Stunden!

Tagesthemen: Herzschäden bei Marathonläufern

Gestern wurde in den Tagesthemen ein Bericht über eine Studie, die auf einem Kardiologen-Kongress in Mannheim vorgestellt wurde, ausgestrahlt.
Laut der Studie finden sich bei Marathonläufern dreimal mehr Vernarbungen des Herzmuskels als bei Normalbürgern vor.
Von 108 Läufern über 50, die mehr als 5 Marathons gelaufen sind, hatten 13 Schädigungen!

Vermutet werden als Risikogründe früheres Übergewicht und Rauchen, aber auch Entzündungsreaktionen durch die Extrembelastung.

Hier findet ihr die Sendung (Start bei 6:46 Minuten).

via RunnersworldForum (patrick_schere)

Hannes über RNNR

Weil wir bei Hannes Ostergewinnspiel beide Eier gefunden haben, schmückt nun ein kleiner Werbebanner Hannes Blog für die nächsten vier Wochen. Hinzu kommt ein Posting, welches er nun heute unter “RNNR.de - Laufen 2.0” veröffentlicht hat.

Auf diesem Wege: danke Hannes, viel besser hätten wir es auch nicht schreiben können. ;)

TV-Tipp für Samstag

Habe mir letzten Samstag “…dann laufen wir!” im DSF dann auch mal reingezogen. Gezeigt wurden zwei Typen, die bei einem RW-Gewinnspiel eine Reise nach Antalya gewonnen haben und dort nun am Marathon teilnehmen durften. Ein paar Sequenzen über die Orientierung vor Ort und den Lauf…ganz lockere Kost, ein kleiner Bericht halt. Des Weiteren hat ein Kamerateam Joey Kelly bei einem Ultralauf begleitet.

Habe ehrlich gesagt ein paar Trainings- und Kauftipps erwartet. Davon gabs - zumindest beim letzten Mal - nichts zu sehen. Vielleicht ja morgen, denn von 15:30 bis 16.00 Uhr wird die zweite Folge ausgestrahlt. Werde es mir wohl wieder angucken..

Sex auf der Straße

Cocktail Sex on the Street

Sieht er nicht fabelhaft aus? Dieses strahlende Orange hat viel gemeinsam mit der untergehenden Sonne, der wir in unseren Träumen entgegenlaufen. Genug geschwärmt - jetzt wird gesoffen genossen.

Seit gestern Abend ist der Sex on the Street nun im Sortiment der Cocktailbude. Für 2,99€ kann man sich ab sofort den Cranberry-Mango-Orange-Wodka-Mix ordern und nach einem “sommerlichen Trainingslauf” genießen.

Ganz nebenbei darf man der Cocktailbude noch zu ihrer wachsenden Popularität gratulieren. Der Shop wird derzeit in TV Today und TV Spielfilm vorgestellt, womit ca. 2,1 Millionen potentielle Cocktailtrinker auch vom Sex on the Street erfahren werden. ;)

54 Jahre, 8 Monate, 6 Tage, 32 Minuten und 20,3 Sekunden

Was’n didde? Die Marathonzeit eines Japaners, die angeblich die längste je gemessene sein soll. derwesten berichtet davon - die Story klingt echt nicht schlecht. Durchlesen & schmunzeln! Zwar werde ich mit meinen 3:21:33 wohl nie in irgendwelche Geschichtsbücher eingehen, dafür habe ich aber den Lauf ohne Nickerchen überstanden. ;)

Olympia 2008, Pressefreiheit und Blogs in China

Aktuelles Topthema: Olympia-Boykott in Peking? Ja? Nein? Jeder hat da so seine Meinung zu, in anderen Laufblogs, in Foren und bei XING wird das Thema bereits heiß diskutiert.

Ganz unabhängig davon, bereits im Januar, spielte ich mit dem Gedanken, ein paar Beiträge zum Thema “Olympische Sommerspiele 2008″ hier im Blog zu veröffentlichen. Besonders interessierte mich die Lage vor Ort: wie weit ist man? Wie empfinden Leute vor Ort die Spiele? Und wie steht es eigentlich um die Berichterstattung? Ich lernte darauf Kim Schiefer kennen. Kim ist seines Zeichens auch Blogger und betreibt die Website Chinaseite.de. In seinem Blog berichtet er immer wieder über aktuelle Themen, zuletzt auch über die Aufstände in Tibet und die anschliessende YoutTube-Blockade der Chinesischen Regierung.

Ich führte mit Kim darauf ein Interview zu den Olympischen Sommerspielen 2008, der Pressefreiheit und der Situation von Blogs in China durch. Wie bereits erwähnt, fand dieses Interview vor den Aufständen statt. Bitte etwas Zeit mitbringen - es lohnt sich aber.

Heiko: Hallo Kim, ich darf dich zunächst zum zweiten Interview überhaupt auf RNNR begrüßen. Du lebst zur Zeit in China und betreibst von dort aus deinen Blog blogger.chinaseite.de. Wie lange bist du inzwischen da, was machst du eigentlich in Fernost und worüber bloggst du?

Kim: Hallo Heiko. Ich bin inzwischen 2 1/2 Jahre in Peking und betreibe hier seit ca. einem Jahr ein Consulting Unternehmen. Auf Chinaseite.de blogge ich im Prinzip über alles, was mit China und meinem Aufenthalt hier zu tun hat. Manchmal einfach persönliche Erlebnisse, Kommentare zur Berichterstattung über China in deutschen Medien. Nicht alles hat mit China zu tun. Die Olympischen Spiele sind natürlich auch ein immer wichtigeres Thema.

Heiko: Am 8. August beginnen die Olympischen Sommerspiele 2008 in der chinesischen Hauptstadt Peking. Ein Novum für China. Was bekommst du von den Vorbereitungen mit?

Kim: Die Vorbereitungen sind gar nicht zu übersehen und ich könnte hier unzählige Beispiele nennen. Aus dem Alltag auch ein paar lustige. Es gibt zum Beispiel überall in Peking Countdowns, die bis zum Start der Spiele runterzählen. In meiner früheren Wohneinheit wurde auch ein “Countdown” eingerichtet, allerdings musste der manuell jeden Morgen um einen Tag vorgestellt werden und es wurde manchmal vergessen. Oder meine Lieblingsroute zur Arbeit, die morgens immer staufrei war, bis sie dort eine Baustelle eröffnet haben, um eine neue U-Bahn-Station zu bauen, die bis Olympia fertig sein soll - seitdem stand ich jeden morgen im Stau.
An Sehenswürdigkeiten werden gefälschte Olympiaartikel verkauft, überall gibt es Olympiawerbung oder Kampagnen zur Verbesserung der Manieren der Pekinger im Umgang mit den Besuchern aus dem Ausland. Immer mehr Taxifahrer lernen englisch, es gibt mehr U-Bahn-Linien uws.
Im Mittelpunkt der Bauwerke steht natürlich das Olympiastadion, das wegen seiner Form im Volksmund “Vogelnest” genannt wird. Ich war letzte Woche dort, leider erhält man keinen besonders guten Blick darauf da alles abgesperrt ist.

Heiko: Hier in Deutschland gehen immer mehr Journalisten auf das Problem mit der Pressefreiheit während der Spiele ein. Wie muss man sich das Pressesystem drüben eigentlich vorstellen? Können Journalisten so agieren wie ihre deutschen Kollegen?

Kim: Die Presse in China wird natürlich streng kontrolliert, es gibt in jedem Verlag Zensoren, die Artikel freigeben müssen. Ab und zu hört man ja auch von Übergriffen auf Journalisten. Laut Reporter ohne Grenzen sind derzeit in China 31 Journalisten in Haft. Auch ausländische Journalisten sind trotz gegenteiliger Versprechen im Vorfeld der Spiele Restriktionen ausgesetzt. Von freier Berichterstattung kann in China keine Rede sein.

Heiko: Da wo zensiert wird, bekommt man es ja meist nicht mit. Hast du trotzdem während deines bisherigen Aufenthaltes Erfahrungen mit diesem Thema gemacht (TV, Printmedien, Internet)?

Kim: Die Zensur merkt man schon. Was immer übersehen wird: In erster Linie sind natürlich chinesischsprachige Medien betroffen, Medien in Fremdsprachen interessieren die Zensurbehörde nur zweitrangig, da viele Chinesen nicht englisch sprechen können bzw. nur Zugang zu chinesischsprachigen Medien suchen. Trotzdem merkt man natürlich auch als Ausländer viel von der Zensur.
Im Internet natürlich öfters, Wikipedia ist z.B. nicht erreichbar, ebenso der Bloggerdienst blogspot.com. Die Webseite von freenet.de ist gesperrt und ich kann keine Emails des Anbieters in China abrufen und dies wohl einfach wegen des verdächtigen Namens. Wer sich über Menschenrechte in China informieren möchte kann Seiten von Reporter ohne Grenzen oder Amnesty International nicht erreichen.
Auch in anderen Medien bekommt man etwas mit. Im Fernsehen wurden z.B. während der Weltmeisterschaft die Fußballspiele etwas zeitversetzt übertragen, so dass ich die Zwischenergebnisse im Internet einige Minuten vor der Fernsehübertragung sehen konnte.

Beruflich hat es mich auch einmal getroffen, als wir eine neue Internetadresse auf einem Shared Hosting Account registriert haben und der Account dann in China gesperrt war. Ich wollte auch einmal einen kritischen Artikel auf meiner Webseite veröffentlichen, im Dateinamen des Artikels kamen dann wohl Wörter vor, die auf der Blacklist standen, der Artikel konnte von China aus erst abgerufen werden als ich den Dateinamen änderte und die “verdächtigen” Wörter nicht als Text sondern als Bild speicherte.

Heiko: Welche Rolle spielen deiner Meinung nach die seit ein paar Jahren aufkeimenden Blogs in China? Kannst du dort die Entwicklung einer chinesischen Blogosphäre beobachten?

Kim: Natürlich gibt es in China eine aktive Blogospähre. Fast alle meine Bekannten in China haben einen privaten Blog.
Die Entwicklung ging rasant. Im Jahr 2000 gab es vielleicht ein paar tausend Blogger in China, inzwischen schon laut CNNIC bereits 47 Millionen Blogger. Kritische Blogs werden von der chinesischen Regierung nicht gerne gesehen und die Blogospähre von der chinesischen Zensurbehörde zensiert, z.B. durch die Selbstzensur der chinesischen Bloganbieter. Das Ausweichen auf ausländische Anbieter bringt nur bedingt etwas wie z.B. die Sperre von blogspot.com in China zeigt. Auch ist der „Great Firewall“ Chinas, also das automatische Sperren ausländischer Inhalte, immer effektiver.

Heiko: Wie muss man sich die Themenstruktur der Blogs vorstellen? Gibt es ein ähnlich breit gestreutes Spektrum an Themen wie in Deutschland?

Kim: Die Blogs sind auf jeden Fall nicht so politisch wie hier. Die bekanntesten Blogs sind z.B. die von Künstlern, Filmstars, Schriftstellern, Regisseuren oder auch ganz normalen Leuten die über ihr Leben schreiben. Der populärste Blog ist laut einer Statistik des Bloganbieters sina.com der Blog der chinesischen Schauspielerin Xu Jinglei.

Heiko: Sind dir auch Blogs bekannt, die in erster Linie eine kritische Sichtweise auf Themen wie z.B. die Politik werfen?

Kim: Solche Blogs innerhalb Chinas sind mir nicht bekannt, wenn überhaupt werden sie von Chinesen außerhalb Chinas gehostet. Das Problem ist, dass man in China alle Webseiten registrieren muss. Als Blogger hat man also zwei Möglichkeiten, wenn man seinen Blog in China haben will: Man registriert eine eigene Internetadresse, die muss dann aber von der Zensurbehörde abgesegnet werden. Oder man verwendet einen chinesischen Blog-Service ähnlich wie blogspot - der wird dann von den Betreibern zensiert – die Betreiber müssen sich zu dieser Zensur verpflichten.

Heiko: Der freie Meinungsaustausch wird durch Web 2.0 Applikationen wie Twitter, Blogs und Foren immens gefördert und beschleunigt. Da ist es doch schwer, die Flut an Diskussionen überhaupt zu überwachen. Existieren daher irgendwelche außergewöhnlichen Gesetze, woran ihr euch beim täglichen Surfen halten müsst?

Kim: Da ist mir jetzt nichts bekannt. Natürlich gibt es inzwischen auch Gesetze, die das herunterladen von raubkopierten Inhalten betreffen. Aber das Internetrecht betrifft wohl eher die Anbieter von Webinhalten als die Internetsurfer.

Heiko: Für den Sommer 2008 wird die Welt ihre Augen auf China werfen - nicht nur wegen den Olympischen Sommerspielen. Ausländische Journalisten und Blogger werden über die Menschenrechte und Pressefreiheit berichten. Siehst du die Möglichkeit, dass hier eine saubere Berichterstattung seitens der Regierung ermöglicht wird?

Kim: Zumindest wurde im Rahmen der Bewerbung eine freie Berichterstattung zugesichert. Ich selbst kann das als Nicht-Journalist weniger beurteilen. Ich haber aber in Peking einige ausländische Journalisten kennengelernt. Die meisten schimpfen und sagen, es sei schwieriger geworden.

Heiko: Wird Olympia in deiner Wahlheimat als Chance empfunden?

Kim: Die meisten Chinesischen Bekannten in Peking mit denen ich rede empfinden die Spiele als Chance für China. Bessere Infrastruktur in Peking, Umweltschutz, Austausch mit dem Ausland. Ich habe aber mal mit einem armen Wanderarbeiter am Bahnhof in Peking gesprochen – der wusste gar nicht was die Olympischen Spiele sind.

Heiko:
Zuletzt die Frage: was versprichst du dir ganz persönlich von Olympia 2008? Wirst du den Sportstätten einen Besuch abstatten?

Kim: Bei mir ist die Begeisterung über Olympia inzwischen ein wenig gewichen. Als Unternehmer machen die Spiele nur Probleme: höhere Mietpreise in Peking, es ist immer schwieriger Mitarbeitern vor allem aus bestimmten Ländern Visa zu beschaffen. Da gibt es wohl eine Blacklist der Regierung. Auch die Visaverlängerungen in China sind schwerer geworden, man ist hier immer mehr auf Visaservices angewiesen die über Beziehungen die Visa beschaffen. Das wurde vor einem Jahr noch viel entspannter gehandhabt.
Aus unternehmerischer Sicht (mein Unternehmen hat mit den Spielen selbst wenig zu tun) bin ich froh wenn die Spiele vorbei sind.

Ob ich selbst bei den Spielen dabei bin weiß ich nicht. Ich werde in nächster Zeit mehr Zeit in Korea als in China verbringen. Tickets habe ich mir jedenfalls noch nicht gekauft.

Kim, dir vielen Dank für das Interview. Ich finde die Themen sehr spannend und werde dein Blog weiterhin verfolgen (und natürlich auf ein paar Berichte während der Olympischen Spiele hoffen). Des Weiteren hoffe ich, dass dieses Interview zur aktuellen und zukünftigen Diskussion über die Olympischen Sommerspiele in der Blogosphäre beitragen kann.

Im Zusammenhang mit diesem Post sei noch auf ein Radio-Interview mit Kim beim Deutschlandfunk (”China putzt sich für Olympia”) verwiesen.

Cebit-Spezial: GPS-Uhr von Globalsat

Globalsat GH-625

So, mal wieder ein bisschen CeBIT-Stuff. Andreas und ich hielten auf der Messe natürlich vorwiegend Ausschau nach GPS-Endgeräten. In der “Navi-Halle” wurden wir auch fündig. An jedem dritten Stand wurden irgendwelche GPS-Tracker angeboten (vllt. stellen wir da auch nochmal was vor).

An einem Stand staunten wir jedoch nicht schlecht. Kein herkömmlicher Tracker, sonder eine echte GPS-Uhr. Das Ding hat uns echt überrascht. Wir sahen am Messestand ein Plakat mit der Uhr und Läufern. Sofort stürzten wir uns auf die Vitrine und bestaunten das Gerät. Ich sprach den Verkäufer dann an, er solle doch bitte mal das Teil aus dem Kasten rausholen und uns vorführen. :)

Wenige Sekunden später hatte ich das Ding dann auch schon am Handgelenk. Wow! Nicht klobig, nicht schwer - feels like a real Laufuhr! Als wir dann ein wenig mit der Uhr spielten, kamen uns plötzlich unruhige Gedanken: “Hey, dass…sieht so aus…wie…bei…Garmin!” Na klar, Menüstruktur und Funktionen ähneln denen der Forerunner-Serie. Was geht ab? Nur eine billige Kopie? Mal zu den Fakten:

Klingt doch ganz vernünftig. Hinzu kommt die Option auf einen Brustgurt zur Herzfrequenzmessung. Die GPS-Daten können nach dem Transfer natürlich in Google Earth betrachtet werden. Die Funktionen ähneln denen der FR-Serie ebenfalls. Von ganz normaler Stoppuhr und Distanzmessung bis zur Distanz-/Zeit-/Pace-Vorgabe - das Teil hat echt was drauf! Soviel zur Theorie. Wir konnten uns vor Ort von einer funktionierenden Uhr überzeugen. Displayanzeige lies sich auch gut ablesen. Aber ob die ganzen Funktionen auch unter realen Bedingungen außerhalb der Messehallen funzen? Keine Ahnung. Gehen wir jetzt einfach mal von aus.

Die Preisfrage: Was kostet die Uhr? Die Preisantwort: 250$ im VK (sagt das Standpersonal aus Taiwan). Was? Das sind ~ 160€?! An dieser Stelle bitte nochmal hochscrollen und den Post erneut durchlesen. Wenn ihr wieder bei der Preisfrage/-antwort angekommen seid, solltet ihr eure Kinnlade so langsam wieder hochfahren und endlich glauben: yes, das Ding ist das absolute Schnäppchen! Hier ein (leider etwas verschwommenes) Foto der Uhr am Handgelenk:

Globalsat GH-625 Arm

Leider ist das Teil noch nirgends zu haben. Die Leute von Globalsat suchten auf der CeBIT nach deutschen Wiederverkäufern. Vielleicht liest das hier ja gerade irgendein Shopbetreiber oder Produktmanager: Hallo, nimm’ bitte Kontakt zu diesen Leuten auf und bring’ die Uhr auf den Markt! Leider ist auf der Firmen-Website noch nichts von der Uhr zu lesen. Der Vertriebler konnte mir aber immerhin ein Prospekt von dem Gerät mitgeben. Ganz ehrlich, uns hat das Ding gefallen. Endlich mal eine richtig geile Alternative zu den ganzen Platzhirschen (preislich und funktional!). Will nur hoffen, dass die Uhr auch ihren Weg zu uns Läufern findet.

Forerunner 405 ab April + Preissenkung beim 305

Es bleibt weiter spannend. Soeben stolpere ich über diese Pressemitteilung (PDF) von Garmin. Neben den normalen Info zur Uhr itself sind nun erstmals zwei Bilder von on-screen-Anwendungen mit dabei. Die Bilder zeigen den Trainingsspeicher und eine Herzfrequenzkurve. Hier wird deutlich: die Digits sind kleiner geworden. Klar, kleineres Display, kleinere Anzeige. Irgendwo mussten die Entwickler ja Einsparungen machen.

Mit der Anzeige des Trainingsspeichers bin ich unzufrieden. Die Werte sind da mehr oder weniger irgendwo links und rechts angeordnet, sodass mir da “beim ersten Blick” nicht wirklich die Hauptmessage ins Gesicht fliegt. Die anderen Bilder zeigen aber, dass ich später meinen Anzeigebildschirm selbst konfigurieren und nur die für mich notwendigen Daten (Zeit, Distanz, Pace) auf den Schirm holen kann.

Garmin spricht des Weiteren von einem Verkaufsstart “ab April”. Was soll das schon wieder heißen? Liegen die Dinger ab 1. April im Laden? Oder ist das dann nur ein Aprilscherz? Egal, abweichend von meinen Info von der Marathon-Messe veröffentlicht Garmin nun sogar einen empfohlenen VK von nur noch 289€ für die Version ohne Brustgurt. Mit Gurt dagegen auch billiger, und zwar 339€. Gurt und Herzfrequenzfunktionen schlagen also mit 50€ zu Buche. Mal sehen, was die Retailer aus dem UVP machen.

Mit der Ankündigung des FR 405 senkt Garmin zudem die UVP des FR 305. Dieser wird dann bei 249€ liegen. Für diesen Preis habe ich das Teil in den letzten Wochen allerdings schonmal gesehen. Ich kann mir momentan auch nicht vorstellen, dass viele Händler mit dem Preis runtergehen werden. Die 305 genießt enorme Beliebtheit (zurecht, wenn man mal nicht aufs Design achtet) und wird in den Foren auch nach Release der 405 klar an erster Stelle gesehen.

Update: Das ging aber schnell! Im heutigen Greif-Newsletter ist der Preisfall der 305 und 205 angekündigt!

Letzte Meldung: Forerunner 205 und 305 im Preis gesenkt:

GPS Garmin Forerunner 305 mit Pulser
Preis 249,00 € statt 299 €

GPS Garmin Forerunner 205 ohne Pulser
Preis 169,00 € statt 199 €

Dazu noch der dezente Hinweis unter dem Angebot: “Nächste Woche mehr!”. Mehr? Mehr Forerunner? Wohl etwa die 405? :) Greifs Newsletter erscheinen meistens am Dienstag oder Mittwoch. Und was ist Dienstag? Richtig, der 1. April - der Monat, in dem die FR 405 endlich auf den Markt kommen soll. Vielleicht interpretiere ich jetzt ein wenig zuviel, aber wer weiß… ;)

sportlet.de

Für alle Schnäppchenjäger unter euch stelle ich heute kurz sportlet.de vor. Hierbei handelt es sich um einen Live-Shopping-Service. Jeden Tag wird nur ein Produkt angeboten. Jeden Morgen um Punkt 09:00 Uhr (sieben Tage in der Woche) wechselt das Produktangebot.
Angeboten werden Sportartikel, Textil und Lifestyle-Accessoires zu günstigen Preisen.
Hier findet ihr eine Produkthistorie, damit ihr euch eine Vorstellung von den Produkten und Preisen machen könnt. ;-)

Auf deutsche-startups.de gibt’s eine Liste mit weiteren Shops dieser Art.

Vielleicht ist ja was für den einen oder anderen von euch was dabei ;-)

Viel Spaß beim Shoppen!

Digitale Ostereiersuche

Hannes rief die letzten Tage zur digitalen Ostereiersuche auf. Zugegeben, ganz einfach war die Sache nicht. Zwei Eier waren zu finden. Die meisten werden wohl das im Impressum gefunden haben.

Doch wo lag das andere? Wir hingen hier teilweise mit drei Leuten vor dem Blog und suchten wie blöd. Alle statischen Seiten x-mal von oben nach unten durchgeguckt, Bildergalerie, einzelne Posts - nix! Wir haben sogar die Suchfunktion des Blogs misshandelt und nach “osterei” gesucht. Fehlanzeige.

Doch gestern morgen kam mir dann der Einfall, nachdem Hannes schon sagte, dass wir nahe dran gewesen sind. Wonach haben wir gesucht? Nach “osterei”. Ja, so schlampig wie man ist, tippt man das Wort klein ein. Also einfach mal auf die Groß-/Kleinschreibung geachtet und “Osterei” eingegeben. Et voil� , im Banner über dem Osterhasen erscheint das zweite Ei! ;) Siehe hier.

Genial, Hannes, ehrlich! ;) Anscheinend ist aber kein Zweiter auf den Trichter gekommen.

Spirit of the Marathon im Oktober

Der Marathon-Film wird nach neuesten Info wohl erst im Oktober auf DVD erscheinen. Im April kommt der Streifen erstmal in die kanadischen Kinos und macht danach noch eine kleine US-Tour.

Wie bereits angekündigt, dürfen wir uns vielleicht ja schon auf ein Release im September anlässlich des Berlin Marathons freuen.

Dicke Eier*

Frohe Ostern

* auch nochmal auf digitalem Wege

Forerunner 405 ab 299€

Ganz ehrlich: so langsam werde ich zappelig. Wir wissen jetzt seit Anfang Januar, dass die FR 405 im zweiten Quartal 2008 kommen wird. Aber wann genau? Auf der CeBIT sagte man uns noch “Gleich nach der Messe!”. Jetzt sind zwei Wochen rum und die Uhr liegt immer noch nicht in den Regalen.
Doch halt - was macht das europäische Ausland? Nichts. Fast nichts. Sucht man bei den britischen Kollegen von Amazon mal nach der FR 405, erscheint sie bereits in der linken Spalte unter “New Arrivals”. Foto, Beschreibung und Preis sind schon in den Artikeldetails - nur der Liefertermin ist verdammt ungenau: “Usually dispatched within 1 to 2 months.”

Dafür sieht man dort schon einen Preis: £229,99. Umgerechnet sind das ca. 292€, was wiederum dem entspricht, was ich letzte Woche auf der Marathon-Messe in Rom von einem Garmin-Vertriebler erfahren habe. Demnach wird der Forerunner 405 ohne Brustgurt 299€, mit Brustgurt 399€ kosten.

Anlässlich des schwachen Dollarkurses ist vllt. sogar eine Übersee-Bestellung sinnvoll. Vorausgesetzt die “Europe”-Version kostet auch 318$ (wie die US-Version momentan), dann würde der FR 405 gerade mal 200€ kosten (zzgl. Versand).

Mathe-Rätsel für Läufer

Anlässlich des Jahres der Mathematik bringt unsere Lokalzeitung monatlich ein Mathe-Rätsel heraus. Das Rätsel besteht aus insgesamt drei Aufgaben. Die ersten beiden Aufgaben sind zum Aufwärmen gedacht, die letzte kann eingesandt werden (mit Gewinnchance..irgendwelche Mathebücher). Was ich euch jetzt damit nerve? Nun, diese Woche titelt die Zeitung “Mathe-Rätsel um joggende Frauen”:

Nora und Susanne laufen beim Training mehrere Runden um einen See herum. Nora läuft rechts herum, Susanne links herum. Nora benötigt für eine Runde 40 Sekunden. Susanne begegnet ihr alle 15 Sekunden.

Wie lange benötigt Susanne für eine Runde?

Bisschen Denksport für die Feiertage (Hannes, du bist doch Spezi in sowas! ;)). Werde mich mal heute Abend/morgen dran machen. Vielleicht kann man sich dafür ja noch eine originelle Lösung ausdenken, um die Gewinnchancen zu erhöhen (anhand eines kleinen Films erläutern o.ä.?). ;)

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